Die Historie

Am 22.04.1951 gründeten mitten in der Stadt Köln 15 Bürger die Wohnungsbaugenossenschaft „Baugelast, Baugenossenschaft der Lastenausgleichsberechtigten, e.G.m.b.H. Köln“: Ihre Aufgabe war im Raum Köln für lastenausgleichsberechtigte Interessenten – Vertriebene und Kriegssachgeschädigte – Wohnungen zu erstellen und diese ihren Mitgliedern zu überlassen.

Im Jahr 1953 wurden die ersten sechs Wohnungen bezogen und bis zum Jahre 1955 kamen noch 44 hinzu, weitere 16 Wohnungen waren bezugsfertig. Zu diesem Zeitpunkt wurden den Mitgliedern auch Bauprojekte für noch rund 70 weitere Wohnungen angekündigt. Bis zum Ende der 50-er Jahre konnte die Baugelast 165 Wohnungen als eigenen Bestand bilanzieren.

Am 20.04.1965 war es endlich soweit: die Genossenschaft änderte ihre Satzung, die als Mitglieder bis dahin nur Lastenausgleichsberechtigte zugelassen hatte. So konnten nun auch Menschen in die Genossenschaft aufgenommen werden, die nicht diesem Personenkreis angehörten. Dieser Entschluss erfreute sich vielerlei Zustimmung und Begeisterung, bald stieg die Mitgliederzahl um mehr als das Doppelte an.

Die 70er Jahre brachten der Baugelast den neuen Namenszusatz der Gemeinnützigkeit. Die Verantwortlichen beantragten diese und der Regierungspräsident Köln erkannte sie an; ab dem 01.01.1971 wurde sie rechtswirksam. Seitdem firmiert das Unternehmen als „Baugelast- Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG, Köln“.

In den 80er Jahren wurde die Bilanz der Wohnraumbeschaffung erheblich aufgebessert durch den Kaufvertrag mit dem Kreisverband Köln der Arbeiterwohlfahrt, der 66 Wohnungen erwarb. In den 90er Jahren hingegen wurde der Schwerpunkt auf die Instandsetzung und Modernisierung der älteren Häuser gelegt.

Heute ist die Baugelast eine Wohnungsbaugenossenschaft mit über 1.200 Mitgliedern, 746 Wohnungen und 307 Garagen und Einstellplätzen.

Home